ILSE – Initiative lesbischer und schwuler Eltern

ILSE Hamburg is back!

Liebe Ilse-Interessierte,

nach mehreren Monaten des Rückzugs ist es geschafft… Es gab viele Änderungen zu verarbeiten und viel Neues zu organisieren. Aber heute kann ich euch endlich mitteilen, dass die ILSE Hamburg wieder aktiv ist. Ich möchte mich an dieser Stelle für eure Geduld bedanken!

Ich möchte euch dazu einladen, die künfitigen Treffen von Regenbogenfamilien und Kinderwunsch-Interessierten neu zu gestalten und zu planen.

Meine Idee wäre z. B. schon im August (nach dem CSD – genaues Datum folgt noch) ein Treffen in meinem Garten in Groß Borstel stattfinden zu lassen. Dort können die Kinder zusammen spielen und wir können uns austauschen. Was haltet ihr davon? Schreibt mir gern eure Gedanken dazu. Des weiteren fände ich gemeinsame Unternehmungen mit den Kindern klasse. z. B. bei schönem Wetter den Tierpark zu besuchen, den Wildpark Schwarze Berge oder sich auf einem Spielpaltz (z. B. Planten un Blomen, Stadtpark) zum gemeinsamen Picknick zu treffen. Und bei „Hamburger Schietwetter“ das Treffen z. B. in einen Indoorspielplatz zu verlegen. (z. B. rabatzz) Ob wir uns wieder jeden Monat treffen – oder alle 2 Monate – hängt ein bisschen von euren Ideen und eurem Bedarf ab.

Außerdem möchte ich allen Interessierten zum Thema „Regenbogenfamilie gründen“ die Möglichkeit geben, sich in netter Atmosphäre zu dem Thema auszutauschen. Diese Treffen möchte ich weiterhin (z. B. monatlich) unter der Woche abends (ohne Kinder ;-)) anbieten. Um eine passende Location zu finden lade ich euch ein, eure Ideen mit mir zu teilen. Wir können uns z. B. im mhc, Borgweg treffen oder ein Lokal in der Langen Reihe aussuchen. Wir können ein festes Lokal auswählen oder das Treffen flexibel in der „Hamburger Szene“ rotieren lassen.

Ich freue mich auf eure Ideen und auf das erste Treffen nach der Pause.

Es grüßt euch herzlich eure

Regina
ILSE Hamburg

Liebe Ilse-Interessierte,

aus verschiedenen Gründen, die ich hier gerade nicht näher erläutern kann und möchte, können wir zur Zeit keine regelmäßigen Stammtisch-Termine und/oder Familientreffen anbieten.

Zu besonderen Anlässen wie dem International Family Equality Day oder dem CSD werden wir sicher etwas unternehmen, aber in einer häufigeren bzw. regelmäßigen Frequenz geht es gerade nicht. Wir bitten um euer Verständnis.

Dennoch stehen wir für Anfragen natürlich zur Verfügung. Ihr könnt uns dazu gerne per Mail kontaktieren. Auch können wir euch ggf. Tipps für andere Treffen in Hamburg geben.

Herzliche Grüße,
eure Ilse Hamburg

Stammtisch am 17. November

Hallo zusammen,

der nächste Ilse-Erwachsenen-Stammtisch findet statt am 17. November 2016 um 19 Uhr im mhc, Borgweg 8 in Hamburg. Wir freuen uns auf einen regen Austausch zu Themen, die euch unter den Nägeln brennen.

Herzliche Grüße,
eure Ilse Hamburg

Am Sonntag, 4. Dezember 2016, findet ab 13 Uhr der bereits 10. Regenbogenfamilientag im mhc (Borgweg 8, Hamburg) statt.

Hier findet ihr weitere Informationen zum geplanten Angebot und Ablauf.

Ihr Lieben,

aufgrund eines unerwarteten Todesfalles in der Familie müssen wir den Stammtisch am kommenden Donnerstag (17. März 2016) leider absagen. Wir bitten um euer Verständnis.
Herzliche Grüße,
eure Ilse Hamburg

Da es immer wieder zu Unstimmigkeiten beim Thema „Angabe des Samenspenders ja/nein“ kommt, hier einmal von uns die aktuellste Rechtssprechung. Wir stehen in engem Kontakt mit einer Hamburger Anwältin, die uns zu diesem und anderen Themen berät. Insofern ist der Text keine Urteilsdeutung unsererseits.

Mit einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 18.02.2015, die im März veröffentlicht wurde, hat sich die Situation hinsichtlich der Beteiligung des Samenspenders am Adoptionsverfahren der Lebenspartnerin grundlegend geändert. Der BGH hat entschieden, dass der Samenspender zwingend am Adoptionsverfahren zu beteiligen ist, wenn er nicht in notarieller Erklärung zuvor auf diese Beteiligung ausdrücklich verzichtet und der Adoption zugestimmt hat.

Damit ändert sich die Beratungspraxis; die bisher zutreffende Empfehlung, dass die Adoption erfahrungsgemäß durchgeht, wenn die Lebenspartnerinnen übereinstimmtend sagen, dass sie mit dem Samenspender vereinbart haben, dass sie dessen Namen nicht nennen, ihn aber später dem Kind offenbaren werden, kann NICHT LÄNGER AUFRECHT ERHALTEN WERDEN. Nunmehr ist zu erwarten, dass die Adoptionsanträge in diesen Fällen zurückgewiesen werden.

Die Entscheidung des BGH zielt wesentlich darauf, die Rechte des Vaters zu sichern; es soll vor allem sichergestellt werden, dass der Vater Kenntnis vom Adoptionsverfahren hat und er dementsprechend entscheiden kann, ob er seine Vaterschaft gerichtlich feststellen lassen will, weil dies ja nach der Adoption nicht mehr möglich ist.

Die Daten des Samenspenders werden nur in der Gerichtsakte dokumentiert; sie werden in keine Personenstandsurkunde eingetragen. Aus der Nennung des Samenspenders entsteht ohne Vaterschaftsanerkennung auch kein Erb- oder Unterhaltsanspruch.

Es gibt jetzt bei laufendem Adoptionsverfahren die folgenden Optionen:

1. Mitteilung von Namen und die Kontaktdaten des Spenders an das Familiengericht und dieses wendet sich dann an den Spender.

2. Der Spender gibt jetzt eine notarielle Erklärung ab, die dem Familiengericht eingereicht wird.

Man kann das Familiengericht bitten, Vorsorge zu treffen, dass sein Name über das Adoptionsverfahren hinaus dritten Personen nicht bekannt wird.

Mit dem Eingang beim Familiengericht wird die Einwilligung bindend und kann von dem Samenspender nicht mehr zurückgenommen werden.

In der Planungsphase kann die notarielle Erklärung auch vor der Geburt abgegeben werden.

Bei Fragen zu dem Thema könnt ihr uns gerne auch eine Mail schicken. Solltet ihr euch direkt an die Anwältin wenden wollen, erhaltet ihr auf Nachfrage per Mail ihren Namen.

Herzliche Grüße,
eure Ilse Hamburg

Beim diesjährigen Jubiläumsfest zum ersten Mal dabei: ANDERSRUMportrait® – das kostenlose Fotoshooting für Jung und Alt – eine Aktion für Akzeptanz und Vielfalt. Seid zahlreich dabei – jedes Bild zählt – für mehr Sichtbarkeit von Regenbogenfamilien!

Mit über 3000 Portraits von hinten (andersrum) ist dieses Kunstprojekt weltweit einzigartig. Seit 2010 fotografiert Alexa Seewald Menschen „andersrum“. Hierbei ist jedes Portrait ein individuelles Statement für das „Anderssein“, indem die Portraitierten mit ihrem persönlichen Bild einstehen für Akzeptanz von nicht-heteronormativen Lebensformen, gegen Stigmatisierung und Schubladendenken.

Dieses einzigartige Fotoprojekt zeigt die bunte Vielfalt der queeren, lesbischen, schwulen, trans*, inter-, bi- und asexuellen Szenen. Aber auch heterosexuelle Menschen haben sich für ANDERSRUMportrait® fotografieren lassen, um gegen Homophobie einzustehen.

Neben prominenten Auftritten mit Ausstellungen der Portraits in Lebensgröße, wie beispielsweise rund um das Brandenburger Tor in den Jahren 2011 und 2012 oder der Teilnahme am Critical Arts Ensemble der dOCUMENTA 13 (die als maßgebliche internationale Ausstellung zeitgenössischer Kunst gefeiert wird), hatte ANDERSRUMportrait® 2013 den ersten internationalen Auftritt im Chicago Cultural Center. Aktuell ist eine Buchpublikation mit den über 3000 Portraits, vielen Geschichten und Anekdoten von sechs Jahren ANDERSRUMportrait® in Planung. Schon jetzt sind alle bisherigen Aktionen der Kampagne, wie beispielsweise Freilichtausstellungen und Fotoshootings in der bunten Projektchronik dokumentiert.

Weitere Informationen findet ihr hier.

Und hier ein kleiner Vorgeschmack:

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